Der Leitindex SMI schloss bei 6400,26 Punkten und damit 0,68 Prozent höher als am Vortag. Der breite Index SPI stieg um 0,59 Prozent auf 5833,94 Punkte. Beim SMI erwies sich das Index-Schwergewicht Nestlé als grosse Stütze. Der Nahrungsmittelproduzent hatte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Titel lag zu Handelsschluss mit 2,35 Prozent im Plus.

Auch der Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Hersteller Syngenta überzeugte mit seinem Quartalsergebnis. Die Aktien mussten einen grossen Teil ihrer Gewinne im späten Handel allerdings wieder preisgeben und waren zu Börsenschluss mit 0,73 Prozent im Plus.

Höher zogen auch die im SMI stark gewichteten Novartis (+0,74 Prozent) im Rahmen von Spekulationen vor der Publikation des Quartalsergebnisses am kommenden Dienstag.

Die grössten Gewinne erzielte Synthes mit einem Wertgewinn von 6,20 Prozent. Unter Marktbeobachtern wurden diese Avancen auf Spekulationen über ein Interesse von Johnson & Johnson am Medtech-Unternehmen zurückgeführt. Zudem stufte die Royal Bank of Scotland den europäischen Gesundheitssektor hoch.

Am Nachmittag hatten der überraschend gut ausgefallene Empire-State-Index sowie ein stark gestiegener Konsumklima-Index der Uni Michigan aus den USA für zusätzliche positive Impulse gesorgt.

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Davon kaum profitiert haben die Aktien von Transocean (-3,65 Prozent). Der bekannte US-Broker Howard Weil hatte die Titel heruntergestuft.

Auch für die Finanzwerte endet die Woche in roten Zahlen. Die Titel der Grossbanken UBS und Credit Suisse verloren 0,9 bzw. 0,76 Prozent. Der Rückversicherer Swiss Re gab 0,83 Prozent nach. Die Finanztitel litten allgemein unter den Inflationssorgen, sagten Händler. Der Ausblick bleibe negativ.

(cms/sda)