Der Nikkei-225-Index ist mit einem Rutsch auf den tiefsten Stand seit der Erdbebenkatastrophe Mitte März in die Woche gestartet. Durch den Rücktritt des ehemaligen EZB-Chefvolkswirts Jürgen Stark und neue Spekulationen um einen bevorstehenden Zahlungsausfall Griechenlands angefeuerte Krisensorgen drückten den japanischen Leitindex am Montag um 2,31 Prozent auf 8535,67 Punkte. Der breit gefasste Topix verlor 1,91 Prozent auf 741,26 Punkte. Die Sorge der Marktteilnehmer vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise hat wieder spürbar zugenommen.

Die Verluste verteilten sich breit über alle Branchen, von 225 Nikkei-Werten konnten lediglich 8 zulegen. Unter den besonders beachteten Exportwerten rutschten die Aktien von Honda um 3,75 Prozent auf 2259 Yen ab. Toyota verbilligten sich um 2,05 Prozent auf 2625 Yen. Sony sanken derweil um 3,40 Prozent auf 1504 Yen und Canon verloren 2,29 Prozent auf 3410 Yen.

(laf/vstawp)