Der Schweizer Pharmakonzern Novartis nimmt sein Augenheilgeschäft unter die Lupe und erwägt auch die Abspaltung der Sparte.

«Die Prüfung wird sämtliche Möglichkeiten berücksichtigen, von der Weiterführung des Geschäfts bis zur Abspaltung über eine Kapitalmarkttransaktion, um zu ermitteln, wie der Unternehmenswert für die Aktionäre maximiert werden kann», teilte der weltgrösste Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten am Mittwoch mit. Das könne auch ein Börsengang von Alcon sein, sagte Konzernchef Joseph Jimenez.

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Dividende soll steigen

Im vergangenen Jahr schmälerten unter anderem Umsatzeinbussen beim wichtigen Blutkrebsmittel Glivec das Ergebnis von Novartis. Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn sank um 6 Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Novartis schnitt damit so ab wie von Analysten erwartet. 

Trotz des Ergebnisrückgangs sollen die Aktionäre 2,75 Franken Dividende je Aktie erhalten und damit 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem will der Konzern eigene Aktien zurückkaufen und so 5 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückgeben. 

(reuters/tno/cfr)