Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag zum fünften Mal in Folge zugelegt. Nach einem guten Start baute der Leitindex SMI seine Gewinne im Verlauf des Tages weiter aus und wurde dabei am Nachmittag von freundlichen Konjunkturdaten aus den USA gestützt.

Damit hat sich mit Blick auf die Woche doch noch ein kleines Weihnachtsrally eingestellt, kletterte der SMI über die Woche gesehen doch um rund 150 Punkte nach oben. Seit dem Einläuten des Jahresendspurtes Ende November beträgt das Plus gar über 500 Punkte.

Der Leitindex SMI schloss 0,97 Prozent höher bei 5893 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 2,8 Prozent. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) kletterte um 0,90 Prozent auf 5308 Zähler.
Die grössten Gewinne strichen die Wertpapiere von Nobel Biocare (+2,9 Prozent), Swiss Re (+2,8 Prozent) und Julius Bär (+2,3 Prozent) ein. Dahinter waren die Titel der Credit Suisse (+1,9 Prozent), Bâloise (+1,6 Prozent) und UBS (+1,3 Prozent) ebenfalls überdurchschnittlich gesucht.

Roche-Aktienpapiere (+1,2 Prozent) landeten im breiten Mittelfeld. Das Unternehmen hat von der EU-Kommission erwartungsgemäss die Zulassung für Avastin in Kombination mit einer Standard-Chemotherapie bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs nach einer Operation erhalten.

Holcim als Verlieren

Einzige Verlierer des Tages waren Holcim-Titel mit einem Wertverlust von 0,1 Prozent. Geberit (+0,3 Prozent) und Transocean (+0,5 Prozent) komplettierten das Schlusstrio. Unterdurchschnittlich war auch die Performance von Nestlé (+0,6 Prozent) und Novartis (+0,8 Prozent).

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Im breiten Markt gehörten Schmolz+Bickenbach (-2,7 Prozent) zu den Verlierern. Die Meldung, Verwaltungsratspräsident Michael Storm habe über mehrere Jahre Geld aus der Firmenkasse abgezweigt, belastete den Wert der Aktienpapiere.

Forbo-Titel (+4,1 Proent) zogen dagegen erneut an, nachdem die Papiere am Vortag im Anschluss an den Verkauf des Bereichs Industrieklebstoffe bereits über 14 Prozent an Boden gut gemacht hatten.

(rcv/sda)