Der SMI schloss um 0,04 Prozent tiefer auf 6243,01 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,11 Prozent auf 5740,61 Zähler. Während die Mehrzahl der Blue Chips im Minus schlossen, hielten Kursaufschläge bei Novartis und Nestlé den Gesamtmarkt im Gleichgewicht.

Novartis legten um 0,5 Prozent zu. Sie profitierten von einem Studienerfolg für das Medikament Afinitor bei fortgeschrittenem Brustkrebs.

Hingegen verloren die Papiere von Roche 0,9 Prozent. Die Basler hatten in der Vorwoche mit dem Medikament Avastin bei Brustkrebs in den USA einen Rückschlag erlitten. Actelion büssten 2,5 Prozent ein.

Unter dem Eindruck der jüngsten Meldungen zu Griechenland tendierten auch die Bankenaktien schwächer. UBS verloren 1 Prozent, Credit Suisse 0,9 Prozent und Julius Bär 0,6 Prozent.

Swisscom konnten um 0,2 Prozent zulegen. Die Analysten der Deutschen Bank gehen davon aus, dass Swisscom die Jahresziele erreichen wird und sehen Potenzial für Übernahmen.

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Am breiten Markt konzentrierte sich das Interesse erneut auf Swissmetal, die 11,8 Prozent verloren. Der sanierungsbedürftige Kupferprodukte-Hersteller hat bis auf weiteres die Produktion in Dornach eingestellt.

Charles Vögele legten um 4,8 Prozent zu. Die Detailhändlerin Migros hat ihren Anteil am Modehaus wieder auf über 20 Prozent erhöht, was Gerüchte aufleben liess, wonach der orange Riese am Inland-Geschäft der Kleiderkette interessiert sein könnte.

(cms/sda)