Die Schweizer Börse ist mit deutlichen Abschlägen in die neue Börsenwoche gestartet. In der zweiten Handelshälfte erhöhte sich der Abgabedruck mit dem schwachen Start an der Wall Street noch zusätzlich. In den USA sorgte der Bankrott des Wertpapierhändlers MF Global für negative Schlagzeilen.

Der SMI gab um 2,07 Prozent auf 5731 Punkte nach und schloss damit auf Tagestiefsniveau. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) notierte am Ende mit 2,72 Prozent leichter bei 876 Punkten und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,99 Prozent bei 5212 Punkten.

Bei den Blue Chips standen Clariant (-1,2 Prozent) nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen im Mittelpunkt. Finanztitel und Zykliker gaben am letzten Handelstag im Monat Oktober am stärksten nach. So büssten die Aktien der Grossbanken UBS und Credit Suisse 6,3 Prozent respektive 4,4 Prozent ein. Weiter verloren bei den Banken und Versicherungen Julius Bär 5,2 Prozent und Bâloise 3,8 Prozent.

Bei den konjunktursensitiven Titeln verbilligten sich die Luxusgüteraktien Swatch und Richemont um 4,5 Prozent beziehungsweise um 4,3 Prozent. Noch grössere Einbussen verzeichneten Adecco (-6,1 Prozent). Derweil verloren die Papiere des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel 4,4 Prozent oder jene von Lonza 3,5 Prozent.

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Schindler (-0,3 Prozent) drehten erst mit der Schlussauktion ins Minus. Roche (-0,3 Prozent) kamen ebenfalls erst gegen Börsenende hin unter Druck. Die beiden anderen Index-Schwergewichte Nestlé und Novartis verloren 0,9 Prozent respektive 1,3 Prozent.

(laf/sda/awp)