Die Schweizer Börse dürfte nach dem kräftigen Kursanstieg zum Vorwochenschluss am Montag eine Atempause einlegen. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent höher mit 7792 Zählern. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,1 Prozent fester auf 7788 Punkten. Der SMI hatte am Freitag aufgrund gut aufgenommener US-Arbeitsmarktdaten 2,1 Prozent zugelegt.

Die Vorgaben aus Japan, wo nach oben revidierte Konjunkturzahlen und der schwache Yen für steigende Kurse gesorgt hatten, seien zwar gut, sagten Händler. Gedämpft werde die Euphorie aber durch schwache Zahlen aus China. Die Risiken stiegen, dass das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal sinken und die Prognose für das Gesamtjahr erneut gesenkt werden könnte.

Händler hofften, dass die Anleger zurück an den Markt kommen, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten die Spekulationen auf eine baldige Drosselung der Geldspritzen der US-Notenbank Fed etwas gedämpft hatten. «Der Markt dürfte auf jeden Fall gut nach unten abgestützt sein», sagte ein Händler.

Die europäische Arzneimittel-Agentur hat das Medikament RoACTEMRA des Pharmakonzerns Roche für die Behandlung von Kindern mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (PJIA) zugelassen.

Dr Halbleiterhersteller AMS rechnet mit einem gegenüber den bisherigen Erwartungen niedrigeren Umsatzanstieg im zweiten Halbjahr 2013. Zudem stellte die Firma eine negative Auswirkung auf das operative Ergebnis und Nettoergebnis 2013 in Aussicht, die nun beide unter dem Niveau des Vorjahres liegen dürften.

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Schmolz+Bickenbach will sich stärker auf ihre Produktionseinheiten ausrichten und die Positionierung in den Kernmärkten stärken. Für den Bereich Distribution Deutschland werden die strategischen Optionen geprüft. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll um rund 230 Millionen Euro verbessert werden.

(vst/tke/reuters)