Der grössten Volkswirtschaft droht die Zahlungsunfähigkeit, wenn sich die politischen Lager nicht vor dem 2. August einigen können. Eine Abstufung der Kreditwürdigkeit der USA würde rund um den Globus eine Kettenreaktion nach sich ziehen, hiess es im Handel.

Der Swiss Market Index (SMI) gab um 0,24 Prozent auf 6017,49 Punkte nach. Der breite Gesamtmarkt (SPI) büsste 0,30 Prozent auf 5517,74 Zähler ein.

Im Vorfeld der Quartalsabschlüsse von dieser Woche gehörten Credit Suisse (-3,9 Prozent) und UBS (-2,9 Prozent) zu den grössten Verlierern. Auch Julius Bär sanken um 3,3 Prozent. Die Stimmung für Finanzwerte wurde insbesondere vom US-Schuldenstreit belastet, hiess es in Marktkreisen.

Bei den Versicherern tauchten Swiss Life um 5,3 Prozent und ZFS um 1,5 Prozent. Swiss Re gaben um 1,8 Prozent nach.

Zu den wenigen Gewinnern bei den Blue Chips gehörten Lonza (+1,5 Prozent) und Clariant (+1,3 Prozent), welche beide am Mittwoch das Halbjahresergebnis vorlegen werden. Logitech (-2,7 Prozent), welche am Donnerstag die Zahlen zeigen wird, erhielt keine Vorschusslorbeeren.

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Roche und Nestlé als Stützen

Roche (+2,0 Prozent) setzen hingegen den vergangene Woche begonnenen Aufwärtskurs fort und stützten den hiesigen Aktienmarkt massgeblich. Auch die als konjunkturresistent geltenden Nestlé-Aktien (+0,5 Prozent) waren dem SMI eine Stütze.

Die Pharmawerte Novartis (unverändert) und vor allem Actelion (-4,2 Prozent) konnten sich dem negativen Trend hingegen nicht entziehen.

Im breiten Markt gab es bei Kudelski (-5,7 Prozent), Mindset (-5,4 Prozent) und Valartis (-4,7 Prozent) grössere Abgaben. Auf der anderen Seite fielen SHL Telemedicine (+11 Prozent), Precious Woods (+8,5 Prozent) und CFT (+7,4 Prozent) positiv auf.

(cms/sda)