So hatte etwa der am Karfreitag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht mit nur leicht mehr Arbeitsplätzen enttäuscht. Auch das Thema Eurokrise habe die Märkte wieder mit voller Wucht erfasst, sagten verschiedene Händler. Besonders die Sorgen um Spanien und Italien machten die Märkte nervös.

Der Swiss Market Index (SMI) büsste 1,66 Prozent ein und schloss bei 6061,43 Punkten auf dem Tagestief. Der Swiss Performance Index (SPI) verlor 1,66 Prozent und notierte bei 5576,06 Zählern.

Vor allem Bankaktien liessen zum Ende hin deutlich Federn. Die Papiere der UBS sackten um 4,9 Prozent ab, die Aktien der Credit Suisse verloren 3,6 Prozent und jene von Julius Bär 2,9 Prozent. Die europäischen Bankentitel seien teilweise «regelrecht geschlachtet» worden, drückte es ein Händler mit Verweis auf die Sorgen um Spanien und Italien eher martialisch aus.

Bei den Versicherern gehörte Swiss Life zu den Verlierern, deren Aktien 3,4 Prozent verloren.

Die Wertpapiere des Personalvermittlers Adecco gaben um 4,1 Prozent ab. Weitere konjunkturempfindliche Papiere wie jene des Spezialitätenchemiekonzerns Clariant (-4,1 Prozent) oder der Uhrenhersteller Richemont (-2,9 Prozent) und Swatch (-2,7 Prozent) büssten ebenfalls überdurchschnittlich an Wert ein. Der optisch grösste Verlust ging auf das Konto von Swisscom, deren Aktien 6,4 Prozent tiefer notierten.

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Wie meist in Schwächephasen hielten sich die defensiven Schwergewichte teilweise besser als der Gesamtmarkt. So gaben die Aktien von Nestlé um lediglich 0,5 Prozent nach.

Im breiten Markt gehörten unter anderem die beiden Pleitekandidaten Petroplus (-35 Prozent) und Mondobiotech (-11 Prozent) zu den grössten Verlierern.

(laf/sda)