Der Schweizer Leitindex SMI ist am Freitag um 0,53 Prozent auf 5614 Punkte gesunken. Im Wochenvergleich ergab sich damit ein Minus von 0,6 Prozent. Der breitere Swiss Performance Index (SPI) sank am Freitag um 0,61 Prozent auf 5091 Zähler.

Vorübergehend für etwas Entspannung sorgte am Nachmittag der italienische Anleihenmarkt, wo die Renditen für richtungsweisende zehnjährige Titel zurückgingen. Aber auch an den Märkten Frankreichs, Belgiens und Österreichs hat sich die Lage zum Wochenausklang hin etwas entspannt.

UBS-Titel legten um 0,5 Prozent zu und gehörten damit zu den grössten Gewinnern. Da die UBS zudem nach ihrer Dividenden-Ankündigung von einigen Analysten als neue Favoriten für den Sektor betrachtet werden, gaben die Aktien der Credit Suisse entsprechend um 3,4 Prozent nach.

Holcim an der Spitze

Bei den Versicherern verloren Bâloise (-1,8 Prozent) und Swiss Re (-1,6 Prozent) am meisten. Swiss Life (-0,9 Prozent) und Zurich Financial Services (-0,4 Prozent) hielten sich etwas besser. Deutliche Abgaben verzeichneten zudem der Logistikkonzern Kühne+Nagel, (-2,6 Prozent), der Agrochemiekonzern Syngenta (-2,2 Prozent) sowie der Computerzubehörhersteller Logitech (-2,2 Prozent).

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Roche-Titel (-0,5 Prozent) gaben gegen Handelsende noch etwas nach, nachdem die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für den Gebrauch des Roche-Medikaments Avastin zur Behandlung von Brustkrebs widerrufen hatte.

An der Tabellenspitze gingen einzig Wertpapiere des Zahnimplantateherstellers Nobel Biocare (+0,7 Prozent) sowie des Zementkonzerns Holcim (+2,2 Prozent) fester aus der Sitzung als die UBS-Titel.

(tno/sda)