Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel nach dem verlängerten Osterwochenende mit etwas festeren Kursen abgeschlossen. Vor allem die Grossbank UBS machte mit ihrem guten Quartalsabschluss auf sich aufmerksam. UBS waren mit einem Plus von 3,9 Prozent mit Abstand die grössten Gewinner bei den Bluechips. In der ersten Handelshälfte hatten die Titel sogar um teilweise weit über 5 Prozent zugelegt.

Insgesamt hielten sich die Kursavancen aber in Grenzen. Zum einen seien in den vergangenen Sitzungen bereits kräftige Gewinne verbucht worden, zum andern mache sich vor der Leitzinsentscheidung in den USA vom Mittwoch unter den Anlegern Zurückhaltung bemerkbar, meinten Händler.

Bis Börsenschluss stieg der Leitindex SMI um 0,3 Prozent auf 6476,59 Punkte. Kurz vor der Mittagspause scheiterte der SMI mit dem Versuch, die Marke von 6500 Stellen zu überschreiten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,4 Prozent auf 5959,25 Zähler zu.

Die UBS-Aktie hat dem ganzen Finanzsektor Auftrieb verliehen. Die Titel der Credit Suisse gewannen 1,2 Prozent, diejenigen von Julius Bär um 2,1 Prozent.

Luxusfirmen leicht im Plus

Im Luxusgütersegment starteten Swatch (+0,7 Prozent) und Richemont (+0,4 Prozent) den Handel noch mit Abschlägen, kletterten dann aber bald in die Gewinnzone und konnten sich bis zum Schluss dort halten.

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Auf der Verliererseite standen Transocean mit einem Minus von 2,9 Prozent. Ein US-Bericht sieht eine Mitschuld des Ölplattformbetreibers an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr. Noch kräftiger und zwar um 4,3 Prozent gab der Kurs der Swisscom-Papiere nach. Das Minus war jedoch nur rein optisch, denn die Titel wurden mit einem Dividendenabschlag von 21 Franken gehandelt.

Bei den Nebenwerten büsste Galenica (-4,3 Prozent) deutlich ein. Grund dafür ist, dass die Produktion des Galenica-Eisenproduktes Venofer in Nordamerika gestoppt wurde.

(tno/sda/awp)