Die Aussicht auf die Zustimmung der Slowakei zum Euro-Rettungsschirms und gute Konjunkturdaten aus dem Euroland haben am Mittwoch die Schweizer Börse angeschoben. Sie schloss leicht höher ab.

Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,85 Prozent höher bei 5781 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte 0,9 Prozent auf 5227 Punkte zu.

Finanzaktien und zyklische Werte führten die Gewinnerliste an. Die Aktien von Credit Suisse schlossen 4 Prozent höher und jene von UBS legten um 4,1 Prozent zu. Bank Julius Bär schloss 2,9 Prozent höher. Bei den Versicherungen stach Zurich mit einem Gewinn von 2,5 Prozent hervor. Swiss Re verbesserte sich um knapp ein Prozent. Die Titel der Bank Sarasin stiegen um 1,4 Prozent.

Addeco mit über fünf Prozent Gewinn

An der Spitze des SMI standen jedoch die Aktien des Personalvermittlers Adecco, die 5,1 Prozent gewannen. Der Sektor verzeichnete europaweit kräftige Kursgewinne.

Gesucht waren auch die Titel der beiden Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch. ABB stieg um 2,5 Prozent und Holcim um 2,2 Prozent. Kräftige Gewinne verbuchte auch Aktien von mittelgrossen Industriefirmen wie Arbonia-Forster Fischer und Forbo.

Auf dem Abstellgleis standen dagegen die Aktien der wenig konjunktursensitiven Pharmakonzerne. Einen Tag vor der Bekanntgabe der Umsatzzahlen gab Roche knapp ein Prozent ab. Novartis gab 0,4 Prozent nach. Der Kurs des Lebensmittelriesen Nestle legte um 0,3 Prozent zu.

(rcv/sda)

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