Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag leicht fester geschlossen. Der Blue-Chip-Index SMI zeigte dabei keine klare Tendenz und oszillierte während des grössten Teils des Handelstages um den Nullpunkt.

Erst eine fester eröffnende Börse in den USA liess den hiesigen Aktienmarkt etwas deutlicher im Plus schliessen. Gemäss dem Kommentar eines Händlers beeinträchtigte die Krise in der Eurozone die Kauflust der Anleger weiterhin.

Dies vor allem mit Blick auf die kritischen Äusserungen verschiedener Ratingagenturen vom Vortag zu den Ergebnissen des EU-Gipfels. Hinzu kam die dünne Nachrichtenlage der Unternehmen.

Der Leitindex SMI schloss 0,22 Prozent höher bei 5759 Punkten, der breite Swiss Performance Index (SPI) kletterte um denselben Prozentsatz auf 5201 Punkte.

Den wichtigsten Beitrag zum positiven Börsenschluss leisteten die stark notierenden Roche (+1,1 Prozent). Aber auch Novartis (+0,9 Prozent) gaben dem SMI Auftrieb.

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Transocean Tagessieger

Gefragt waren auch einige Zykliker. Allen voran gewannen Transocean 2,3 Prozent, gefolgt von Lonza (+1,9 Prozent) und Logitech (+1,3 Prozent). Zudem zeigten sich ABB (+0,8 Prozent) und Adecco (+0,6 Prozent) mit Gewinnen.

Demgegenüber verzeichneten die Luxusgüterwerte Richemont (-1,2 Prozent) und Swatch (-2,2 Prozent) deutliche Verluste. Händler machten dafür die Befürchtungen um eine mögliche Abschwächung der Konjunktur in China verantwortlich.

Finanztitel zeigten ein heterogenes Bild. Während Julius Bär 1,5 Prozent gewannen, verloren CS und UBS 1 Prozent. Bei den Versicherern zeigten sich Swiss Life (+0,2 Prozent) gehalten, während ZFS und Swiss Re 0,8 Prozent verloren.

(rcv/sda)