Die Schweizer Börse schloss am Donnerstag fester. Besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindizes in Frankreich und Deutschland sowie eine erfolgreich verlaufene Auktion spanischer Staatsanleihen verhalfen zu Kurszuwächsen.

Die am Vormittag vorgelegte Lagebeurteilung der Schweizerischen Nationalbank und die Entscheidung, die Untergrenze für den Wechselkurs des Euro zum Franken unverändert zu lassen, sorgten nur kurzfristig für kleinere Kursausschläge.

Der Leitindex SMI schloss um 1,14 Prozent höher bei 5784 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte 0,94 Prozent auf 5200 Punkte zu.

Mit zu den grössten Gewinnern gehörten die Finanzwerte, wobei Versicherer - wie an den anderen europäischen Börsenplätzen auch - besonders gefragt waren.

Die Titel des Rückversicherers Swiss Re legten 2,8 Prozent zu. Auch ZFS (1,2 Prozent) standen im Plus ebenso wie Swiss Life (1,5 Prozent). Die Grossbanken CS (1,7 Prozent) und UBS (0,5 Prozent) verteuerten sich gleichfalls.

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Deutliche Aufschläge verbuchten Lonza mit 2,6 Prozent, nachdem die Titel am Vortag noch kräftiger verloren hatten. Die schwer gewichteten Papiere von Nestlé legten mit plus 0,4 Prozent weniger als der Gesamtmarkt zu, während die Pharmawerte deutlich stiegen. Positive Studienergebnisse beim US-Medikament Gilenya brachten Novartis einen Zuwachs von 2,9 Prozent ein. Roche legte dank einer Pharmastudie der Deutschen Bank 1,7 Prozent zu.

Swisscom schlossen nach dem Fastweb-Abschreiber vom Vortag 0,65 Prozent im Minus. Kräftig nach unten ging es bei Nobel Biocare (-3,3 Prozent) und Clariant (-2,3 Prozent). Richemont (-0,1 Prozent) und Swatch (+0,2 Prozent) tendierten uneinheitlich.

(rcv/sda)