Der US-Aktienmarkt ist am Montag mit sehr kräftigen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Für die leicht euphorische Stimmung sorgte nicht zuletzt das am vergangenen Wochenende mit einem neuen Kundenrekord eingeläutete Weihnachtsgeschäft in den USA.

Auch Zeichen aus Europa wirkten sich positiv auf die US-Börsen aus. Das für diesen Dienstag anberaumte Treffen der Euro-Finanzminister, wo konkrete Schritte zur Steigerung der Schlagkraft des Rettungsfonds EFSF diskutiert werden sollen, hatte bereits in ganz Europa für sehr kräftige Gewinne im überverkauften Marktumfeld gesorgt.

Die moderat schwächer als erwartet ausgefallenen US-Daten zu den Verkäufen neuer Häuser im November hatten hingegen so gut wie keinen Einfluss auf den Markt.

Der Dow Jones Industrial schloss mit plus 2,59 Prozent auf 11'523 Punkte, nachdem er allerdings in der Vorwoche knapp fünf Prozent eingebüsst hatte. Der S&P 500 legte um 2,92 Prozent auf 1192 Punkte zu. An der Nasdaq rückte der Composite um 3,52 Prozent auf 2527 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 3,41 Prozent auf 2224 Punkte.

Alcoa Favorit im US-Leitindex

Der Blick auf die Einzelwerte am US-Markt zeigte, dass im Dow Jones alle 30 Einzelwerte zulegen konnten und es auch im Nasdaq 100 nur eine Handvoll Verlierer gab. Favorit im Dow waren die Aktien von Alcoa mit plus 5,70 Prozent auf 9,46 Dollar, nachdem an der Londoner Metallbörse die Preise von Kupfer, Blei, Nickel und Zink wieder spürbar zugelegt hatten.

Auftrieb erhielten zudem die Finanzwerte, nachdem die Stimmung für diese Titel sich bereits in Europa kräftig aufgehellt hatte. Allerdings konnten die Bankenwerte ihre zu Handelsstart sehr ausgeprägten Gewinne nicht bis zur Schlussglocke im selben Umfang halten. Die Anteilsscheine von JPMorgan und der Bank of America , die im Dow zeitweise um jeweils rund fünf Prozent gestiegen waren, gingen mit plus 2,39 Prozent, respektive plus 1,55 Prozent aus dem Tag. Im S&P-100-Index gewannen die Anteilsscheine von Morgan Stanley rund vier Prozent, die der Citigroup sechs Prozent und die von Goldman Sachs etwas mehr als zwei Prozent.

Anzeige

(rcv/sda/awp)