Die Schweizer Börse hat die Sitzung mit leichten Gewinnen beendet. Nach verhaltenem Beginn zog der Leitindex SMI bis am Nachmittag kontinuierlich an. Das Tageshoch hatte mit der negativ eröffnenden US-Börse dann allerdings keinen Bestand, so dass der SMI im Bereich des Vortagesschlusses zu landen kam.

Gestützt wurde der Vormittagshandel noch von neuen, erfolgreich verlaufenen Auktionen italienischer Staatsanleihen. Bei beiden Emissionen sank die zu zahlende Rendite im Vergleich zum November kräftig, während die Nachfrage anzog. In Marktkreisen sprach man in ersten Reaktionen von einem positiven Zeichen auch für die am Donnerstag anstehenden Auktionen länger laufender Staatsanleihen.

Der SMI verzeichnete zum Schluss ein knappes Plus von 0,14 Prozent auf 5895 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) eines von 0,05 Prozent auf 5304 Punkte.

Julius Bär im SMI vorne

Den nachrichtenarmen Tag beendeten die Wertpapiere der Bank Julius Bär (+1,4 Prozent) und das Pharmaunternehmen Roche (+1,0 Prozent) als Tagessieger. Weitere Schwergewichte wie der Nahrungsmittelriese Nestlé (+0,8 Prozent) und der Technologiekonzern ABB (+0,2 Prozent) zogen ebenfalls an.

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Auf der Verliererseite fielen nebst dem Tiefseebohrkonzern Transocean (-2,0 Prozent) vor allem die Finanztitel auf. Am meisten gaben die Aktien von Credit Suisse (-1,8 Prozent) und Bâloise (-1,5 Prozent) nach, gefolgt von jenen der UBS (-1,3 Prozent), Swiss Life (-0,9 Prozent), Zurich Financial Services (-0,7 Prozent) und Swiss Re (-0,3 Prozent).

Weiter bergab für Petroplus

Im breiten Markt ging das Desaster für den Raffineriebetreiber Petroplus mit einem Minus von knapp 11 Prozent weiter. Nach der am Vortag gemeldeten Streichung einer Kreditlinie, welche den Fortbestand des Unternehmens ernsthaft gefährdet, sind heute in Analystenkreisen weiter kritische Stimmen zur Firma laut geworden.

Auf der Gegenseite fielen die Wertpapiere von Cytos (+13,3 Prozent), Kardex (+8,8 Prozent) oder Oridion (+6,9 Prozent) mit markanten Gewinnen auf.

(tno/sda)