Nach einem positiven Start fiel der SMI noch am Vormittag um beinahe 400 Punkte tief ins Minus auf unter 4700 Punkte, ehe die Erholungsbewegung einsetzte. Bis Börsenschluss gewann der Swiss Market Index (SMI) 0,60 Prozent auf 4997,92 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,46 Prozent auf 755,91 Zähler und der breite Gesamtmarkt (SPI) um 0,51 Prozent auf 4570,98 Punkte.

Aufgrund der Turbulenzen hat auch der Schweizer Franken zum Euro und US-Dollar neue Rekorde gesetzt und sich bis Handelsschluss weiter auf hohem Niveau bewegt. Der Euro notierte zum Berichtszeitpunkt weniger als 1,05 Fr. und der Dollar bei unter 0,74 Franken.

Bei den Blue Chips gehörten einige konjunkturabhängige Titel zu den Gewinnern. Clariant stiegen um 5,7 Prozent. Logitech gewannen 3,8 Prozent. Swatch und Richemont stiegen um 3,0 Prozent respektive 2,9 Prozent. Nestlé (+1,5 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent) bauten gegen Handelsende hin die Verluste ab und drehten noch ins Plus. Die Genussscheine von Roche gaben um 0,5 Prozent nach.

Eine Reihe von Finanzaktien büssten trotz der besseren Stimmung weiter an Wert ein. Allen voran gaben Credit Suisse (-3,9 Prozent) nach, aber auch die Versicherer ZFS (-1,3 Prozent), Bâloise (-1,0 Prozent) oder Swiss Re (-0,1 Prozent) konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Klar besser zogen sich UBS (+0,9 Prozent) und vor allem Julius Bär (+4,9 Prozent) aus der Affäre.

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(laf/sda)