Dank der deutlichen Avancen der defensiven Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé überflügelte der SMI die europäischen Hauptmärkte und konnte den fünften Tag in Folge Gewinne verbuchen.

Der Leitindex schloss 0,52 Prozent im Plus bei 5682 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,35 Prozent auf 5149 Stellen.

Im verunsicherten Börsenumfeld schlossen die Pharmatitel Roche (+1,6 Prozent) und Novartis (+1,2 Prozent) deutlich fester. Zu den Tagesgewinnern gehörten aber auch einige zyklische Titel wie Holcim (+1,2 Prozent) oder Adecco (+0,9 Prozent), die im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts vom Freitag zulegten.

Sehr uneinheitlich schlossen die Finanzwerte. Von den Bankentiteln konnten Julius Bär (+1,8 Prozent) deutlich zulegen, während die Grossbankenaktien CS (-1,5 Prozent) und UBS (-1,9 Prozent) zu den Tagesverlierern gehörten. Beide Titel hatten allerdings am Vortag nach der Geldspritze der Nationalbanken noch zu den stärksten Gewinnern gezählt.

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Bei der UBS wurde am Donnerstag bekannt, dass der neue CEO Sergio Ermotti damit begonnen hat, seine Führungsmannschaft umzukrempeln. Unter anderem hat er per sofort die bisherige Risikochefin Maureen Miskovic, die erst zu Jahresbeginn von Lehman Brothers zur UBS stiess, durch Philip Lofts ersetzt. Die Rochade an der Führungsspitze wurde am Markt allerdings als neutral für die Aktienentwicklung eingestuft.

Im breiten Markt brachen Publigroupe (-8,8 Prozent) nach einer Gewinnwarnung und der Ankündigung einer weiteren Umstrukturierung des Bereichs Media Sales regelrecht ein. Analysten sprachen indes von einem Schritt in die richtige Richtung. Noch massivere Verluste mussten Meyer Burger (-9,1 Prozent) hinnehmen. Goldman Sachs revidierte seine Gewinnschätzungen und sein Kursziel für die Titel des Solarunternehmens drastisch nach unten.

(laf/sda)