Der Leitindex Schweizer SMI hat bis Börsenschluss dennoch 0,12 Prozent auf 5886 Punkte eingebüsst, nachdem er zur Spitze bei 5917 Stellen gelegen hatte. Der Tagestiefstwert stand demgegenüber bei 5868 Punkten. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) sank seinerseits um 0,13 Prozent auf 5302 Einheiten.

Am Nachmittag gaben die etwas besser als erwartet ausgefallenen Daten zum US-Konsumentenvertrauen der abwärts tendierenden Börse ein wenig Halt. Der vom privaten Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index stieg auf den höchsten Wert seit acht Monaten.

Bei den Bankentiteln verzeichneten jene der UBS mit 1,3 Prozent und jene von Julius Bär mit 1,6 Prozent überdurchschnittliche Abgaben. CS-Titel büssten 0,5 Prozent an Wert ein. Im Finanzsektor gehörten auch die meisten Versicherer zu den Verlierern. Swiss-Life-Aktien sanken um 1,2 Prozent, Swiss-Re-Papiere um 0,4 Prozent.

Die Aktien des Ölbohrunternehmens Transocean standen mit Minus 2,2 Prozent am Tabellenende. Auch die Wertpapiere des Dentalimplantateherstellers Nobel Biocare büssten ein, und zwar um 1,2 Prozent. Die wenigen Gewinner wurden mit deutlichem Abstand vom Hörgeräterhersteller Sonova mit Plus 2,8 Prozent angeführt.

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Petroplus mehr als 46 Prozent im Minus

Im breiten Markt büssten Petroplus-Papiere 46,1 Prozent ein. Das Unternehmen muss mit den kreditgebenden Banken Nachverhandlungen führen. Diese hatten eine Kreditlinie eingefroren, weshalb Petroplus derzeit kein Erdöl zur Verarbeitung in den Raffinerien einkaufen kann.

Negativnachrichten führten auch beim Medtech-Spezialisten Oridion zu einem grossen Kursverlust von 36,6 Prozent. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte für alle medizinischen Geräte des israelischen Unternehmens einen Einfuhrstopp in die USA verhängt.

(tno/rcv/sda)