Die US-Börsen haben am Montag zunächst auf der Stelle getreten. Mit Rückenwind guter Wirtschaftsdaten aus den USA lag der Dow Jones Industrial gegen Ende der ersten Handelsstunde knapp mit 0,03 Prozent im Plus bei 10'916 Punkten. Anhaltende Sorgen um die Schuldenkrise hatten den Leitindex zuvor aber noch bis auf 10'820 Punkte ins Minus gedrückt, nachdem er am Freitag mit deutlichen Verlusten das schwächste Jahresviertel seit fast drei Jahren perfekt gemacht hatte.

Der S&P 500 gab indes am Montag moderat um 0,02 Prozent auf 1131 Punkte nach. Auch die Technologiewerte an der Nasdaq standen knapp im Minus: Der Composite Index verlor 0,12 Prozent auf 2412 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,02 Prozent auf 2138 Punkte nach.

«Es bremsen weiterhin die alten Sorgen um den Schuldensünder Griechenland und um eine konjunkturelle Abschwächung in den USA», sagte ein Händler im Hinblick auf den zunächst schwachen Börsenauftakt. Die Unsicherheit hatte zuvor schon in Asien und in Europa für tiefrote Vorzeichen gesorgt, nachdem das griechische Finanzministerium am Wochenende bekannt gegeben hatte, dass Griechenland sein für dieses Jahr gestecktes Sparziel verfehlen wird.

Dann aber liessen gute Wirtschaftsdaten aus den USA die Anleger wieder etwas mehr Mut fassen: In den USA hat sich im September die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie entgegen den Erwartungen von Experten aufgehellt und zudem waren die Bauausgaben im August überraschend gestiegen.

(vst/kgh/awp)

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