Die Schweizer Börse ist mit Verlusten in die neue Woche gestartet. Nach einem Handelsverlauf mit einem moderaten Minus sind die Indizes am Nachmittag mit den US-Börsen deutlicher abgerutscht. Zweifel über die Wirksamkeit der EU-Gipfelbeschlüsse seien wieder aufgeflammt, hiess es im Handel.

Der Leitindex SMI verlor 0,80 Prozent auf 5747 Punkte. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) ging um 1,34 Prozent auf 858 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,94 Prozent auf 5190 Zähler zurück.

Verluste verzeichneten die Finanzwerte: Swiss Re büssten 3,7 Prozent ein, nachdem CEO Stefan Lippe etwas überraschend schon jetzt seinen Rücktritt bekannt gab.

Swiss-Life-CEO zieht sich zurück

Die Aktien von Swiss Life sanken gar um 4,7 Prozent. Als Grund für den erhöhten Verkaufsdruck wurde der Verkauf von 700'000 Papieren durch den AWD-Gründer Carsten Maschmeyer genannt.

Auch die Anteilsscheine der Konkurrenten Zurich Financial Services (-2,5 Prozent) und Bâloise (-2,3 Prozent) schnitten sehr schwach ab. Die Banken gehörten ebenfalls zu den Verlierern: Credit Suisse sanken um 3,6 Prozent, UBS um 1,8 Prozent und Julius Bär um 3,0 Prozent.

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Bei den konjunktursensitiven Aktien büssten Swatch 2,8 Prozent, Holcim 3,0 Prozent, Richemont 2,3 Prozent und Adecco 2,8 Prozent ein. Auch die Titel von ABB (-1,9 Prozent) wurden verkauft. Die grössten Verluste waren in Rieter (-8,6 Prozent), Petroplus (-7.6 Prozent) und Gategroup (-6,5 Prozent) zu sehen.

(tno/sda)