Zahlreiche Topmanager haben sich während der jüngsten Kurseinbrüche offenbar mit Aktien der eigenen Unternehmen eingedeckt. Der Geschäftsführer des Analysehauses 2iQ Research, Robert Hable, nannte das Ausmass bemerkenswert und sprach in der «Financial Times Deutschland» von einem Signal der Zuversicht.

«Selbst nach dem Kurssturz 2008 und 2009 griffen die Insider nicht so stark zu wie jetzt», sagte er. Nach Berechnungen seines Hauses orderten allein in den vergangenen fünf Börsentagen Topmanager europaweit Aktien für 164,1 Millionen Euro, wie es in dem Pressebericht hiess. Dem stünden Verkäufe über 6,6 Millionen gegenüber.

In den Führungsriegen deutscher Konzerne sei die Zuversicht besonders gross. Seit 1. August habe 2iQ Kaufaufträge für knapp 24 Millionen Euro und Verkaufsorders von nur 1,4 Millionen gezählt.

(tno/laf/sda)