Schwache Signale vom Arbeitsmarkt belasten die US-Börsen. In den USA war die vom Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP berichtete Zahl der Beschäftigten im Privatsektor im Mai zwar um 38‘000 gestiegen, dabei aber sehr deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 175‘000 Beschäftigte gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat leicht nach unten revidiert.

All dies habe wieder die Sorgen in den Vordergrund gerückt, dass sich die Aussichten für die US-Wirtschaft weiter eintrüben könnten, meinten Börsianer. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund des offiziellen Arbeitsmarktberichts am Freitag, für den die ADP-Daten gern als Indikator herangezogen werden.

Für den Dow Jones Industrial Average (DJIA) ging es im frühen Handel um 0,70 Prozent auf 12‘482,04 Punkte nach unten. Damit beendete der Leitindex erst einmal seine Serie von vier Gewinntagen in Folge. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,69 Prozent auf 1335,96 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq büsste der Nasdaq Composite 0,41 Prozent auf 2823,68 Punkte ein, der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,27 Prozent auf 2366,10 Punkte.

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Auch andere Konjunkturdaten fügten sich Händlern zufolge in das trübe Gesamtbild. So hatte sich im Mai in den USA die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie stark verschlechtert.

(laf/tno/awp)