Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag mit leichten Verlusten geschlossen. Wegen fehlender Nachrichten zu grossen Unternehmen und des Zürcher Feiertages "Sechseläuten" sprachen Händler von einem lustlosen Handel.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,28 Prozent tiefer auf 6440,11 Zählern. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab um 0,30 Prozent auf 1029,78 Punkte nach und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,26 Prozent auf 5874,37 Punkte.

Der Blick der Anleger richtete sich im breiten Markt auf zwei Transaktionen: Meyer Burger übernimmt die deutsche Roth&Rau. Indes wird Schulthess zum Ziel einer Übernahme durch die schwedische Nibe. Im breiten Markt verloren Meyer Burger 0,2 Prozent. Schulthess legten demgegenüber um 12,0 Prozent zu.

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An der Spitze im SMI/SLI rangierten die Papiere des Tiefseebohrkonzerns Transocean (+0,9 Prozent). Gleich dahinter folgten Synthes (+0,7 Prozent). Wegen der negativen Entwicklung bei Sonova seien vermehrt Umschichtungen in andere Medtech-Titel feststellbar, sagte ein Händler. Adecco (+0,7 Prozent) legten ebenfalls zu.

Etwas fester schlossen auch Givaudan (+0,3 Prozent), begünstigt durch eine Hochstufung von Nomura. Auch andere Analysten äusserten sich nach den Umsatzzahlen zum ersten Quartal am Freitag zu den Titeln.

Klar tiefer schlossen Logitech und Holcim (je -1,6 Prozent) sowie Swiss life (-1,5 Prozent). Swiss Re verloren 1,1 Prozent. Letztere litten unter dem neuerlichen Nachbeben in Japan, was im Markt Zweifel an der firmeneigenen Schadensschätzung von 1,2 Milliarden Dollar aufkommen liess, wie ein Händler sagte.

Novartis gaben um 0,7 Prozent nach. Der Pharmakonzern stellt die klinischen Versuche beim Krebsmedikament Tasigna als Erstlinientherapie ein. Derweil hat das orale Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya in Langzeitstudien seine Wirksamkeit erwiesen.

(cms/sda)