Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hat zum Börsenstart um 0,83 Prozent auf 12'576,11 Punkte nachgegeben, nachdem er in der vergangenen Woche noch insgesamt ein Plus von 1,61 Prozent eingefahren hatte. Der breiter gefasste S&P 500 verlor nun 0,74 Prozent auf 1335,06 Punkte. Beim Nasdaq 100 ging es um 0,44 Prozent auf 2418,72 Punkte nach unten. Der Composite-Index gab um 0,60 Prozent auf 2841,77 Punkte nach.

Als Grund für die Kursverluste nannten Marktexperten einhellig die Tatsache, dass sich Demokraten und Republikaner in Washington noch immer nicht auf eine Erhöhung der US-Schuldengrenze geeinigt hätten. Der grössten Volkswirtschaft der Welt droht die Zahlungsunfähigkeit, wenn sich beide Lager nicht rechtzeitig vor dem 2. August zusammenraufen.

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Dow Chemical gründet derweil mit der saudi-arabischen Ölgesellschaft Saudi Aramco ein Gemeinschaftsunternehmen. Ziel ist nach Unternehmensangaben der Bau und Betrieb eines integrierten Chemie-Komplexes im saudi-arabischen Jubail. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt inklusive der Investitionen dritter Parteien bei rund 20 Milliarden US-Dollar. Für die Dow-Chemical-Titel ging es daraufhin gegen den Trend um 0,93 Prozent auf 35,91 Dollar nach oben.

Für die Papiere von Johnson Controls ging es um indes um 0,82 Prozent auf 39,68 Dollar nach unten. Der Autozulieferer baut einem Zeitungsbericht zufolge seine deutschen Werke aus. Insgesamt sollen 275 Millionen Euro investiert werden, davon 75 Millionen Euro im sächsischen Werk in Zwickau, der Rest in Hannover, wie die Branchenzeitung «Automobilwoche» berichtet hatte.

(cms/tno/awp)