Bereits in der Vorwoche war der Dow Jones um 1,4 Prozent abgerutscht. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 1,00 Prozent auf 1303,03 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq büsste der Auswahlindex Nasdaq 100 0,96 Prozent ein auf 2334,00 Zähler. Der breitere Composite-Index verlor 1,12 Prozent auf 2758,43 Punkte.

Für einen Kompromissvorschlag zeichnet sich nach Medienberichten zunehmend Unterstützung bei Demokraten und Republikanern ab, einen Durchbruch habe es aber noch nicht gegeben. Anfang August wird die derzeit bei 14,3 Billionen US-Dollar liegende gesetzliche Schuldengrenze überschritten, dann drohen Zahlungsausfälle.

Wie bereits im europäischen Handel standen Finanztitel oben auf den Verkaufslisten. Im Dow rutschten Aktien der Bank of America um 3,00 Prozent an das Indexende. JPMorgan sowie die Versicherungstitel von Travelers und Papiere des Kreditkartenkonzerns American Express lagen ebenfalls mit schwachen Kursen im unteren Drittel. Chevron Corp. trat als bester Wert auf der Stelle.

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Die Anteile am Medienimperium News Corp rutschten um 3,74 Prozent ab. Rupert Murdoch verliert eine weitere wichtige Führungsfigur in seinem Imperium News Corp.: Les Hinton, Chef der Tochterfirma Dow Jones, tritt nach Medienberichten zurück. Zuvor hatte Murdoch die aktuelle Verlagschefin Rebekah Brooks nach massivem öffentlichen Druck ziehen lassen müssen.

Nach Zahlen verbesserten sich Halliburton-Aktien um 0,64 Prozent. Der Gewinn des Zulieferers für die Ölindustrie war Börsianern zufolge besser ausgefallen als im Durchschnitt erwartet worden sei. Auch der Umsatz habe positiv überrascht. Die Anteile am Spielehersteller Hasbro, der ebenfalls besser als erwartet abgeschnitten hatte, rutschten indes um 1,98 Prozent ab.

(cms/awp)