Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Freitag vor dem Hintergrund überwiegend positiver Konjunkturdaten mit Gewinnen geschlossen. Der Dow Jones Industrial legte vor dem langen Weihnachtswochenende um 1,02 Prozent auf 12'294 Punkte zu. Auf Wochensicht gewann der Index damit 3,60 Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 stieg am Freitag um 0,90 Prozent auf 1'265 Punkte. An der Nasdaq rückte der Composite-Index um 0,74 Prozent auf 2'618 Punkte vor. Der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,92 Prozent auf 2'287 Punkte.

Im November waren die Aufträge für langlebige Güter deutlich stärker als erwartet angezogen. Im selben Monat waren die Verkäufe neuer Häuser zwar nur wie vorgesagt gestiegen. Allerdings war der Vormonatswert leicht nach oben revidiert worden. Die Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte waren allerdings weniger deutlich nach oben geklettert als prognostiziert. Die insgesamt guten Nachrichten dürften die Befürchtungen um eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise erst einmal in den Hintergrund rücken, sagten Börsianer. Bereits am Donnerstag hatten gut aufgenom

Alle Sektoren im Plus

Alle Sektoren notierten im Plus. Am stärksten konnten Telekommunikations- und Technologiewerte zulegen. Die geringsten Aufschläge verzeichneten Finanztitel.

Im Technologiesektor schnellten Rambus um gut zwölf Prozent nach oben. Der Chipproduzent hatte Patentstreitigkeiten mit dem Spezialisten für Netzwerk-Chips und Apple-Lieferant Broadcom beigelegt. Dessen Anteilsscheine lagen hingegen 0,07 Prozent im Minus.

Firs Solar profitieren wieter Übernahmespekulationen

First Solar profitierten wie schon am Vortag von Übernahmespekulationen und kletterten als einer der besten Werte im Nasdaq 100 um 1,67 Prozent nach oben. Bereits am Donnerstag waren die Papiere des grössten Herstellers von Dünnschicht-Solarzellen beim Ertönen der Schlussglocke um knapp siebeneinhalb Prozent nach oben gesprungen. Händlern zufolge gibt es Spekulationen, dass wegen einer besonders niedrigen Bewertung First Solar das Interesse von Konzernen wie General Electric oder Siemens auf sich ziehen könnte.

(rcv/awp)

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