Die chinesischen Börsen sind weiter auf Talfahrt. Der wichtige Shanghaier Composite Index fiel zum Handelsauftakt am Mittwoch um 4,39 Prozent auf 3027,68 Punkte. Seit dem Höchststand Mitte Juni sind die Kurse um rund 40 Prozent zurückgegangen.

Auch der Shenzhen Component Index rutschte nach der Eröffnung um rund vier Prozent ab. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, sackte sogar um rund 5 Prozent in den Keller.

Japan besser drauf

In Japan dagegen legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,6 Prozent zu auf 18'284 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index stagnierte bei 1479 Zählern. Der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien ausserhalb Japans und der Hang-Seng-Index büssten jeweils ein Prozent ein.

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China hatten am Dienstag die Wall Street deutlich ins Minus gezogen. Hinzu kamen unerwartet schwache US-Industriedaten, nach denen sich die Kursverluste ausweiteten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 2,8 Prozent tiefer auf 16'058 Punkten aus dem Handel, nachdem er kurz vor Börsenschluss noch bis auf 15'979 Stellen abgesackt war.

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Der breiter gefasste S&P-500 verlor drei Prozent auf 1913 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 2,9 Prozent auf 4636 Punkte.

(sda/chb)