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Börsenprofis rechnen mit Ruhe um den Franken

Franken: Hat an Muskeln eingebüsst. Keystone

Der Schweizer Franken hat sich in den letzten Wochen markant abgeschwächt, der Euro dagegen stark zugelegt. Finanzprofis erwarten eine Stabilisierung.

Veröffentlicht am 30.08.2017

Nach der deutlichen Abwertung des Schweizer Frankens im Juli erwarten Börsenprofis beim Währungspaar Franken-Euro nun keine grösseren Bewegungen mehr. In einer Umfrage der Credit Suisse bei 24 Finanzanalysten war der Anteil derer, die eine Aufwertung erwarten, mit 21 Prozent genauso hoch wie der Anteil derer, die eine Abwertung erwarten.

Noch vor der Abwertung glaubten 28 Prozent an eine weitere Aufwertung. Weiterhin rechnen 55 Prozent der Befragten mit einer Abwertung des Frankens gegenüber dem US-Dollar, was auf die Zinsabsichten der Notenbank (Fed) zurückzuführen ist.

Aussichten für die Wirtschaft

Bei den Erwartungen für die Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten bleiben die Finanzanalysten optimistisch. Der von der Credit Suisse und der CFA Society Switzerland errechnete Indikator ging zwar um 25 Punkte zurück, dies aber auf hohem Niveau.

46 Prozent der Befragten bezeichnen die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Schweiz als gut. Letztmals war dies im August 2014 der Fall, also noch vor der Aufhebung des Euro-Mindestkurses. 92 Prozent der Befragten erwarten keine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den nächsten sechs Monaten.

(sda/ise/mbü)

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