Spekulationen auf eine anhaltende Ölschwemme setzen den Preis für den Rohstoff unter Druck. Nordseeöl der Sorte Brent fiel am Mittwoch um 3,9 Prozent auf 49,81 Dollar je Barrel (159 Liter) und notierte damit so niedrig wie zuletzt am 10. Mai.

Analysten zufolge könnte die in der vergangenen Woche beschlossene Verlängerung der Förderbremse durch den Ölboom in den USA ausgehebelt werden. Zudem fördert Libyen, das sich wegen der dortigen Unruhen nicht an der Förderbremse beteiligen muss, wieder mehr Öl.

Die 50-Dollar-Marke ist psychologisch wichtig

Die 50-Dollar-Marke gilt technisch und psychologisch als wichtig. Im November vorigen Jahres hatte die Opec mit ihrer Förderbremse den Preis wieder über diese Hürde gehievt. Doch die nun beschlossene Verlängerung der Kürzungen enttäuschte all jene Anleger, die mit einer stärkeren und längeren Förderbremse gerechnet hatten. Daher steht der Preis seit letzter Woche unter Druck.

(reuters/mbü)