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Britischer Menü-Anbieter plant Milliarden-Börsengang

Bakkavor: Liefert Fertig-Menüs an Supermärkte. PR

Der Menü-Anbieter Bakkavor will sich an der Londoner Börse kotieren lassen. Mit den Einnahmen sollen unter anderem Schulden reduziert werden. Ganz ähnliche Pläne hat auch der Lieferdienst Hellofresh.

Veröffentlicht am 10.10.2017

Die gute Verfassung am Aktienmarkt treibt auch den britischen Menü-Anbieter Bakkavor an die Börse. Noch im November solle mindestens ein Viertel der Papiere platziert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dabei ist Insidern zufolge eine Börsenbewertung von bis zu 1,7 Milliarden Euro geplant.

Der Konzern beliefert diverse Supermärkte mit Fertig-Menüs, Salaten, Suppen und Pizza und ist in Grossbritannien, China und den USA aktiv. 2016 betrug der Umsatz 1,8 Milliarden Pfund, vor Steuern erwirtschaftete Bakkavor 63,1 Millionen Pfund. Mit den Einnahmen aus dem Börsengang in London sollen die Schulden reduziert und mehr Möglichkeiten für Investitionen genutzt werden.

Hellofresh will an Frankfurter Börse

Zuletzt hatten bereits eine handvoll anderer Unternehmen ihren Gang an die Londoner Börse angekündigt. In Deutschland gab am Dienstag der Lebensmittel-Lieferdienst Hellofresh bekannt, einen neuen Anlauf an die Frankfurter Börse zu nehmen und dabei bis zu 300 Millionen Euro einsammeln zu wollen. Hellofresh liefert Kochboxen nach Hause, in denen Kunden die Zutaten finden, um selbst ein Menü zu kochen.

(reuters/jfr)

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