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CEO Dörig geht in die Offensive

Der Konzernspürt die Konkurrenz und passt seine Strategie an. Die Aktie soll attraktiver werden.

Von Pascal Ihle
am 10.10.2007

SWISS LIFE. Die Augen der Finanzgemeinde sind auf den 4. Dezember 2007 gerichtet. Dann wird Rolf Dörig, CEO des Lebensversicherers Swiss Life, den Investoren die neue Strategie präsentieren und die Finanzziele nach oben anpassen. Denn das Gewinnziel von 1 Mrd Fr. für 2008 wird bereits dieses Jahr erreicht. Dennoch braucht die Aktie dringend neuen Schwung. Der Titel ist zwar mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8 für 2008 moderat bewertet, hat dieses Jahr aber lediglich um 2,3% zugelegt, während der Versicherungsindex der Schweizer Börse SWX um mehr als 9% gestiegen ist.

Untätig ist Swiss Life bisher nicht geblieben. Der Versicherer hat in den letzten Wochen ein paar Weichenstellungen vorgenommen, die eine Folge des verschärften Wettbewerbs in der Branche sind. Vor allem lässt Axa Winterthur die Muskeln spielen.Swiss Life fokussiert sich über ihre Tochter in Liechtenstein auf die vermögende Kundschaft. Zudem wird das Engagement im Ausland neu geordnet. Der Lebensversicherer prüft den Verkauf seiner Geschäfte in Belgien (einem Markt, der kaum auf Touren kam) und in den Niederlanden. Spekuliert wird, dass mit dem Erlös die starken Geschäfte in Frankreich und Deutschland ausgebaut werden sollen oder dass den Aktionären Kapital zurückerstattet wird. Die meisten Bankinstitute empfehlen die Aktie zum Kauf.

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