China wird einem Berater der Zentralbank zufolge 2019 bei Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft vorsichtig sein. Der Berater Sheng Songcheng sagte dem «21st Century Business Herald» vom Dienstag, die Geldpolitik der Notenbank werde umsichtig bleiben, eine «Flutung» des Marktes mit billigem Geld werde es aber nicht geben.

Ansonsten würden Fonds wahrscheinlich verstärkt wieder in den Immobilien-Sektor investieren. Das würde zu einer weiteren Verteuerung in dem Bereich führen, in dem die Preise ohnehin schon stark angestiegen sind. Es gebe aber noch Raum für weitere Lockerungen der Reserve-Anforderungen bei Banken.

Belastender Handelsstreit

Das Land peilt für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent an. Allerdings hat der Handelsstreit mit den USA zuletzt die deutlich eingetrübt.

(reuters/gku)