Die Energie- und Umweltprobleme Chinas stellen nach Ansicht der US-Senatorin Maria Cantwell «eine grosse Chance für die USA» dar. Monatlich stecke China etwa 1 Mrd Dollar in die Energieinfrastruktur. Amerika könnte dem Land die entsprechenden Technologien liefern.

Chinas Behörden haben harte Zielvorgaben gesetzt, um die Energieeffizienz in den nächsten fünf Jahren um 20% zu erhöhen, die Abhängigkeit von Öllieferungen zu verringern und gegen die Umweltverschmutzung vorzugehen, die das Wachstum des Landes gefährdet.

Schwerindustrie als Problem

Doch wird es schwierig, diese Ziele zu erreichen, da in Chinas Wirtschaft die energieintensive Schwerindustrie einen grossen Platz einnimmt. Versorgt wird sie von hunderten Kohlekraftwerken, die mit veralteter und umweltbelastender Technologie betrieben werden.

Das Land ist mittlerweile der zweitgrösste Energiekonsument nach Amerika und nach Einschätzung einiger Experten bereits an den USA als grösster Emittent von Treibhausgasen vorbeigezogen.

Cantwell sagte, dass Chinas Offizielle grosses Interesse am Kauf von umweltfreundlichen Technologien hätten. Etwa an intelligenten Elektrizitätsnetzen, die den Stromverbrauch um 10% vermindern.

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