Die chinesischen Behörden haben zwei Mitarbeiter eines Investmentfonds festgenommen, denen irreguläre Termingeschäfte in einem Volumen von mehreren Hundert Millionen Dollar vorgeworfen wird. Betroffen sei ein Fonds aus Hongkong.

Die beiden Manager sollen mit irregulären Geschäften mehr als 300 Millionen Dollar erzielt haben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf das Ministerium für öffentliche Sicherheit.

Die Börsenaufsicht geht seit den Marktturbulenzen im Sommer scharf gegen Investoren und Händler vor, die im Verdacht stehen, hochriskante und illegale Börsengeschäfte zu machen. Auch der automatische Handel wurde eingeschränkt. Die Marktturbulenzen haben zu Kursverlusten von 40 Prozent seit dem Sommer geführt.

(sda/dbe)