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China pumpt erneut Milliarden in die Märkte

Tai Chi in Shanghai: China stemmt sich verzweifelt gegen die Wirtschafts-Flaute. Keystone

Die chinesische Regierung verpasst den heimischen Finanzmärkten eine weitere Geldspritze. Insgesamt stellen die Behörden fast neun Milliarden Franken zur Verfügung.

Veröffentlicht am 28.08.2015

Die chinesische Zentralbank pumpt weiteres Geld ins Finanzsystem. Die Peoples Bank of China stellte am Freitag über kurzfristige Liquiditätsgeschäfte - sogenannte SLOs - umgerechnet knapp 9 Milliarden Franken für den Interbanken-Geldmarkt zur Verfügung.

Diese Kredite werden nach sieben Tagen fällig und haben einen durchschnittlichen Zinssatz von 2,35 Prozent, wie die Notenbank mitteilte. Das ist bereits die zweite derartige Geldspritze in dieser Woche. Am Mittwoch flossen 140 Milliarden Yuan - fast 21 Milliarden Franken - in den Geldmarkt. Die Notenbank hat die SLOs 2013 eingeführt, um ihren geldpolitischen Werkzeugkasten zu erweitern.

(sda/dbe/hon)

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