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Druck
China und Energiebehörde belasten Ölpreis

Zug mit Öl bei Philadelphia: Lagerbestände dürften jüngst gestiegen sein. Keystone

Die US-Energiebehörde EIA erwartet für das nächste Jahr eine geringere globale Ölnachfrage. Das belastet den Preis für ein Fass des schwarzen Goldes. Hinzu kommen schlechte Nachrichten aus China.

Veröffentlicht am 10.09.2015

Die Ölpreise sind gefallen. Zuvor hatten US-Behörden ihre Prognosen für die globale Ölnachfrage reduziert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,13 US-Dollar. Das waren 45 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 32 Cent auf 43,83 Dollar.

Druck auf die Ölpreise übte eine neue Prognose der US-Energiebehörde EIA aus. Demnach sei für das kommende Jahr eine geringere globale Ölnachfrage zu erwarten als bislang angenommen. Gleichzeitig erwarten Analysten, dass die Behörde heute gestiegene Rohöllagerbestände bekannt geben wird.

Schlechte Nachrichten aus China

Hinzu kommen noch schlechte Nachrichten aus China: Die Erzeugerpreise verzeichneten den grössten Rückgang seit über fünf Jahren. Sinkende Erzeugerpreise erhöhen die Finanzierungskosten der Industrieunternehmen im Verhältnis zu den Preisen und können dadurch die Konjunktur dämpfen. Die chinesischen Börsen gingen zum ersten Mal seit drei Tagen wieder auf Talfahrt./

(awp/dbe/chb)

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