China will nach Informationen von Insidern Beteiligungsgesellschaften genauer prüfen, die von heimischen Unternehmen im Ausland gegründet wurden. Künftig müssten die Firmen die Identität der Investoren preisgeben, sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag.

Zudem würden Details über die Fondsmanager und die Geldquellen abgefragt. Ausserdem müssten Banken und andere Finanzdienstleister vor der Gründung einer Beteiligungsgesellschaft eine Genehmigung der zuständigen Behörde einholen.

Kapitalfluss wird tiefer

Die chinesische Wirtschaftsplanungsbehörde NDRC solle den Hut aufbekommen. Mit dem Schritt wolle die Volksrepublik Finanzrisiken verringern. Experten gehen davon aus, dass die Massnahme den Kapitalfluss in diese Beteiligungsgesellschaften reduzieren dürfte.

(reuters/gku/mbü)