Starke Handelsdaten aus China haben Asiens Börsen am Mittwoch gestützt. Wegen starker Rohstoffnachfrage infolge des Baubooms schossen die in Yuan gerechneten Importe in die Volksrepublik im Februar um fast 45 Prozent in die Höhe.

Ökonomen werteten dies als Beleg dafür, dass die Weltkonjunktur zum Jahresbeginn angezogen habe. Allerdings zeigten sich zugleich viele Investoren vorsichtig vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag. Bisher herrscht an den Märkten die Erwartung vor, dass die US-Notenbank (Fed) kommende Woche den Leitzins anheben wird.

Tokioter Börse schliesst tiefer

Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent im Plus. Kursgewinne gab es insbesondere in Hongkong. In Tokio dagegen schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 0,5 Prozent tiefer mit 19’254 Punkten. Im Blick standen die Aktien von Nintendo, die 0,6 Prozent gewannen. Händler verwiesen auf Medienberichte, wonach sich eine neue Spielekonsole des Konzerns gut verkaufen soll.

Am fernöstlichen Devisenmarkt lag der Euro wenig verändert bei 1,0570 Dollar. Zum Yen gab die US-Währung auf 113,70 Yen nach.

(reuters/mbü/gku)

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