Die chinesischen Aktienmärkte haben nach der Erholung in der vergangenen Woche am Montag wieder Verluste verzeichnet. Die Indizes CSI 300 und SSE Composite fielen im frühen Handel um knapp drei Prozent. Auch andere asiatische Börsen verzeichneten Verluste: So fiel der japanische Nikkei um 0,9 Prozent. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik unter Ausschluss Japans gab 0,75 Prozent nach.

Am Freitag hatten Stützungsmassnahmen der chinesischen Notenbank und Hoffnungen auf eine spätere Zinswende der US-Notenbank noch für Optimismus gesorgt. Fed-Vizepräsident Stanley Fischer liess sich aber am Wochenende die Möglichkeit einer Zinserhöhung im September offen. Die jüngsten Kursausschläge an den Märkten könnten nachlassen und damit den Weg für die Zinswende ebnen, sagte er. Sein Kollege James Bullard bekräftigte, dass er für eine Anhebung im September sei.

Suzuki im Mittelpunkt Japans

An der Tokioter Börse standen Aktien von Suzuki im Mittelpunkt des Interesses. Der Familienkonzern will die eigenen Anteile von Volkswagen zurückkaufen, nachdem mit einem Schiedsgerichtsurteil ein Schlussstrich unter den Scheidungskrieg der beiden Unternehmen gesetzt wurde. Die Aktien fielen um 1,1 Prozent und damit etwa so stark wie der Markt.

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Um 3,2 Prozent zulegen konnten dagegen die Papiere des IT-Unternehmens Fujitsu. Goldman Sachs hatte sie zum Kauf empfohlen.

Am Devisenmarkt stieg der Euro auf 1,1233 Dollar. Der Greenback wurde im Vergleich zur japanischen Währung mit 121,15 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0786 und zum Dollar mit 0,9600.

(reuters/chb)