Die Hoffnungen auf ein fulminantes Börsendebüt der chinesische Postbank haben sich nicht erfüllt. Das als der grösste Börsengang seit dem IPO des chinesischen Onlineriesen Alibabha gehypte Event fiel am Mittwoch eher mau aus.

Die Aktien der Postal Savings Bank of China beendeten ihren ersten Handelstag beim Stand von 4,77 Hongkong Dollar und damit nur 0,2 Prozent über dem Ausgabepreis.

Soros als Investor

Insgesamt wurden Aktien im Wert von 7,4 Milliarden US-Dollar platziert. Einem chinesischen Medienbericht zufolge soll auch ein Fonds mit Verbindung zum legendären Investor George Soros die Gelegenheit zum Einstieg genutzt haben. Die Beteiligten wollten dies aber nicht kommentieren.

Die Postal Savings Bank of China ist vor allem in ländlichen Gebieten vertreten und hat dort ein Netz mit etwa 40 000 Filialen. Mit dem Börsengang will die Bank ihre weitere Expansion finanzieren.

(awp/ise)