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Rohstoffe
Chinesischer Stahlpreis erneut auf Talfahrt

Termingeschäfte: Das Eisenprodukt Stahl bringt weniger ein. Keystone

Die Preise für Eisenerz und Stahl sind an den chinesischen Börsen erneut gefallen. Ein Grund sind verschärfte Handelsauflagen am Markt.

Veröffentlicht am 26.04.2016

Die Verschärfung der Auflagen im Rohstoff-Handel an den chinesischen Börsen hat die Preise für Eisenerz und Stahl am Dienstag erneut auf Talfahrt geschickt. Der chinesische Eisen-Future notierte sechs Prozent schwächer bei 451 Yuan (68 Dollar) je Tonne.

Der in Shanghai gehandelte Terminkontrakt auf Baustahl fiel um 3,3 Prozent auf 2.568 Yuan (385 Dollar). Im Kampf gegen Kursturbulenzen durch Geschäfte spekulativ orientierter Anleger haben die grossen chinesischen Rohstoff-Börsen ihre Gebühren angehoben. Ausserdem verlangen sie höhere Sicherheitsleistungen für Termingeschäfte.

Kokskohle gefragter

Trotz des Preisverfalls für Eisenerz und Stahl stieg der Preis für die zur Verhüttung notwendige Kokskohle am Dienstag um bis zu 5,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 837,50 Yuan (129 Dollar) je Tonne. Dem Analysten Jin Tao vom Brokerhaus Guotai Jun'an zufolge gibt es weiterhin einen «grossen Engpass» beim Nachschub. Grund sei die Schliessung zahlreicher chinesischer Kohlegruben in den vergangenen Monaten, während gleichzeitig die dortigen Stahlkocher ihre Produktion hochgefahren hätten.

(reuters/chb/ama)

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