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Volatilitätsspekulation
Credit-Suisse-Derivat ruft US-Börsenaufsicht auf den Plan

Credit Suisse: Wegen eines Spezialprodukts im Fokus der SEC.

Die Verluste bei einem Finanzprodukt der Credit Suisse machen die amerikanische Börsenaufsicht hellhörig.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Der Kurssturz bei einem Volatilitätsprodukt der Credit Suisse zieht die Aufmerksamkeit der US-Börsenaufsicht SEC auf sich. Die Behörde habe vergangenen Dienstag diesbezüglich bei der Schweizer Grossbank angerufen und nachgefragt, berichtete das «Wall Street Journal» am Dienstag.

Dabei wollte die SEC wissen, wie das Spezialprodukt berechnet werde und ob auch Privatkunden von den Turbulenzen betroffen waren, wie das Blatt unter Berufung auf einen Insider berichtete.

Finma ist hellhörig

Die Credit Suisse wollte sich nicht zu dem Bericht äussern. Auch die Schweizer Finanzmarktaufseher (Finma) sind in der Sache bereits in Kontakt mit der Bank.

Der Ausverkauf an den US-Aktienmärkten Anfang vergangener Woche hat bei einigen komplexen Finanzprodukten zu teils massiven Verlusten geführt. Betroffen waren börsengehandelte Wertpapiere, mit denen Investoren auf rückläufige Kursschwankungen gewettet hatten. Zu den Emittenten zählt unter anderen die Schweizer Grossbank Credit Suisse, die die Wertpapiere nach dem massiven Wertverlust am 21. Februar tilgen will.

(reuters/ise/mbü)

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