Die Credit Suisse trennt sich von 14 Liegenschaften in den Niederlanden. Der Verkehrswert des Deals liegt bei 380 Millionen Euro, wie aus einer Mitteilung der Credit Suisse Asset Management Immobilien hervorgeht.

Käufer des in einem internationalen Bieterverfahren vermarkteten Portfolios ist ein britisches Unternehmen, wie es in einem Communiqué heisst. Die Firma sei eine Tochtergesellschaft der in New York ansässigen Investmentfirma Marathon. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Fonds auf dem Rückzug

Der Verkauf ist Teil einer geordneten Auflösung der beiden Immobilienfonds CS Euroreal und CS Property Dynamic. Neun Objekte stammen aus dem Bestand des CS-Euroreal-Fonds, fünf aus dem CS-Property-Dynamic-Fonds.

Damit wurden alle niederländischen Immobilien im CS-Property-Dynamic-Fonds veräussert. Zwei holländische Liegenschaften bleiben noch im Portfolio des CS-Eurofonds. Über deren Verkauf werde verhandelt, so das Communiqué.

Milliardenschweres Restportfolio

Aus dem CS-Euroreal-Fonds wurden 2016 vier weitere Objekte in Deutschland und Grossbritannien im Gesamtwert von rund 50 Millionen Euro veräussert, heisst es weiter. Seit Mai 2010 wurden damit bereits 82 Objekte für knapp 4,6 Milliarden Euro verkauft. Das noch zu veräussernde Restportfolio summiert sich auf 32 Liegenschaften im Wert von rund 2 Milliarden Euro.

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Nur noch sechs Immobilien verbleiben im CS-Property-Dynamic-Fonds. Ihr Wert liegt bei 220 Millionen Euro. Seit März 2014 konnten bereits 11 Verkäufe für rund 185 Millionen Euro abgeschlossen werden.

(ise)