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Blockchain
CS begleitet IPO von Bitcoin-Ausrüstern aus China

Bitcoin-Mining in China
China: Land der Bitcoin-Schürfer.Quelle: Keystone .

Zwei chinesische Anbieter von Hardware für die Bitcoin-Industrie planen milliardenschwere Börsengänge. Mit dabei: Die Credit Suisse.

Veröffentlicht am 15.05.2018

Zwei chinesische Anbieter von Hardware für die Bitcoin-Industrie planen nach Informationen der Thomson-Reuters-Tochter IFR Börsengänge mit einem Emissionsvolumen von jeweils etwa einer Milliarde Dollar. Canaan Creative habe bei der Hongkonger Börse bereits einen Antrag eingereicht, hiess es am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Zhejiang Ebang habe Berater angeheuert.

Die beiden Unternehmen verkaufen Spezialrechner für das sogenannte «Schürfen» von Bitcoin. Alle Transaktionen mit dieser virtuellen Währung werden verschlüsselt. Nutzer, die hierfür Rechner-Kapazitäten zur Verfügung stellen, werden in der Cyber-Devise entlohnt. Genügten anfänglich noch einfache PCs für das Bitcoin-Mining, werden die Verschlüsselungsalgorithmen mittlerweile von Hochleistungsmaschinen in grossen Rechenzentren abgearbeitet.

Canaan verkauft den Bitcoin-Rechner «Avalon». IFR zufolge begleiten unter anderem Credit Suisse und die Deutsche Bank den Börsengang. Der Telekom-Ausrüster Zhejiang bietet Bitcoin-Maschinen unter dem Namen «Ebit» an. Canaan wollte sich zum Thema Börsengang nicht äussern. Zhejiang war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

(reuters/tdr/mlo)

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