Zum Wochenauftakt hat der Preis für Rohöl erneut zugelegt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,1 Prozent auf 46,02 Dollar je Barrel. Offenbar deckten sich diejenigen Investoren, die auf eine Fortsetzung des Preisverfalls gewettet hatten, wieder mit dem Rohstoff ein, sagte Marktanalyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets. «Der schwache Dollar hilft auch etwas.» Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, verlor in den vergangenen Tagen ein halbes Prozent.

Durch die Abwertung des Dollar wird Rohöl für Investoren ausserhalb der USA günstiger. Ein grösserer Preisschub sei aber nicht zu erwarten, betonten Analysten. Grund sei der anhaltende Ölboom in den USA. Dem Ölindustrie-Dienstleisters Baker Hughes wurde dort in der vergangenen Woche an 758 Stellen das «schwarze Gold» gefördert. Das ist der höchste Stand seit gut drei Jahren.

(sda/mbü)

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