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Kopfschmerzen
Dax-Konzerne verdienen immer weniger in Russland

Händler in Frankfurt: Das Russland-Geschäft der Dax-Konzerne ist im Kriechgang. Keystone

Deutsche Dax-Konzern kämpfen mit dem Ölpreisverfall, der Rubel-Schwäche und der Konjunktur: Gewinnmargen und Umsatz in Russland bleiben auf Schrumpfkurs.

Veröffentlicht am 02.12.2015

Das Russland-Geschäft der deutschen Dax-Konzerne ist nach einer Studie der Unternehmensberatung EAC im laufenden Jahr weiter zurückgegangen. Insgesamt erwirtschafteten sie voraussichtlich nur noch rund 15 Milliarden Euro Umsatz in Russland, sagte EAC-Partner Dietmar Kusch in München. Vor zwei Jahren seien es noch 22 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr 19 Milliarden Euro gewesen. Auch die Gewinnmargen sanken demnach deutlich.

Ölpreisverfall, die Abwertung des Rubels, die Eintrübung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und die Sanktionen wegen des Kriegs in der Ukraine hätten Russland in eine Wirtschaftskrise geführt. Im kommenden Jahr erwarten die Unternehmensberater für das Russland-Geschäft der deutschen Konzerne eine Stagnation und erst ab 2017 «eine flache Erholungskurve».

(awp/ise/chb)

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