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Exotisch
Der Bitcoin geht unter die Haut

Martijn Wismeijer: Ganz entspannt vor der Implantation.  Mr Bitcoin/youtube

Dieser Niederländer hat seine Bitcoins dank einem Mikrochip stehts zur Hand. Damit kann er nun kontaktlos seine Bezahlung ausführen und zeigt gleichzeitig ein neues Anwendungsgebiet auf.

Von Lukas Rohner
am 13.11.2014

Die elektronische Währung Bitcoin beweist ihre Anpassungsfähigkeit: Martijn Wismeijer, niederländischer Internetunternehmer und Mitgründer von MrBitcoin, liess sich nun in beide Hände einen Mikrochip implantieren. Ein Experiment am eigenen Leib.

Wismeijer will damit «das Konzept der virtuellen Geldbörse vorantreiben.» Seine Implantate sind etwa zwölf Millimeter lang und zwei Millimeter dick. In der Kapsel aus biologisch verträglichem Glas ist ein passiver Funkchip mit 111 Byte Speicherplatz eingearbeitet.

Smarte Technologie

Über das NFC-Signal, welches auch zum kontaktlosen Bezahlen genutzt wird, kommunizieren die Chips mit anderen Geräten, vergleichbar mit einem Smartphone. Wismeijer vergleicht die Implantate mit einem Sparkonto. «Das Zahlungsgerät bleibt weiterhin das Smartphone, aber das Zahlungsmittel kommt von den Chips», führt der Niederländer die praktische Anwendung aus.

Bereits am 3. November liess sich Wismeijer die elektronische Erweiterung von einem Spezialisten implantieren. Bitcoin ist ein konsensbasiertes Netzwerk von tausenden Computern, die miteinander kommunizieren. Marc Badertscher erklärt in seinem Artikel «So funktioniert die digitale Währung Bitcoin» die funktionsweise des virtuellen Geldes.

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