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Nationalbank
Devisenreserven steigen um 5,5 Milliarden Franken

Schweizerische Nationalbank
Nationalbank: Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende März 743,25 Milliarden Franken.Quelle: Keystone .

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank sind im März um deutliche 5,5 Milliarden Franken gestiegen.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im März um deutliche 5,5 Milliarden Franken gestiegen. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 737,81 Milliarden Franken, nachdem es Ende Februar noch 732,26 Milliarden Franken gewesen waren.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende März 743,25 Milliarden nach 737,59 Milliarden Franken im Vormonat, wie die SNB am Freitag mitteilte.

Devisenreserve schwankt

Die Veränderung der Devisenreserven schwankt von Monat zu Monat stark: So nahmen sie im Februar um 0,7 Milliarden Franken zu, nachdem sie im Januar um 12,7 Milliarden Franken abgenommen hatten und im Dezember um 5,8 Milliarden Franken zugelegt hatten.

Ob und allenfalls wie stark die SNB im März am Devisenmarkt mit Fremdwährungskäufen interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Oft ist die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ein Hauptgrund für die Veränderungen.

So hat der Euro im März laut SNB-Statistik auf rund 1,1752 Franken aufgewertet, im Vergleich zu 1,1518 Franken Ende Februar. Der US-Dollar hat sich im gleichen Zeitraum auf 0,9531 Franken von zuvor 0,9427 Franken verteuert.

Fremdwährungen in der Höhe von 48,2 Milliarden Franken gekauft

Im vergangenen Jahr hat die SNB Fremdwährungen in der Höhe von 48,2 Milliarden Franken gekauft, um gegen die Frankenstärke zu kämpfen. Dabei dürften die Devisenkäufe vor allem in der ersten Jahreshälfte zum Einsatz gekommen sein, als die politische Unsicherheit im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Frankreich die Anleger vermehrt zum Franken greifen liess.

Seither hat sich die Währungssituation aus Sicht der Währungshüter entspannt: Sie bezeichnen den Franken inzwischen nicht mehr als «deutlich überbewertet», sondern als «hoch bewertet».

(bsh/sda)

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