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Rückgang
Die Börsenwoche in Asien endet mit Verlusten

Börse in Seoul: Der Leitindex schliesst im Minus. Keystone

An den wichtigsten Märkten in Asien sind die Kurse am Freitag gefallen. In Japan und Südkorea belastete vor allem die Nordkorea-Krise die Stimmung.

Veröffentlicht am 22.09.2017

Anleger in Asien haben am Freitag aus Sorge vor einem neuen Raketentest Nordkoreas die Flucht ergriffen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bezeichnete US-Präsident Donald Trump nach dessen Rede vor der UNO-Vollversammlung als «geistesgestörten Greis» und drohte mit einer massiven Vergeltung.

Möglich sei der Abwurf einer Wasserstoffbombe über dem Pazifischen Ozean. «Auch wenn Anleger nicht an eine unmittelbare militärische Aktion glauben, nutzen sie die Gelegenheit, um die jüngsten Gewinne einzustecken», sagte Chef-Analyst Takuya Takahashi vom Broker Daiwa Securities.

S&P-Entscheid lässt Kurse sinken

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio gab 0,25 Prozent auf 20'296 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index verlor ebenfalls 0,25 Prozent auf 1664 Zähler. Auch Anleger in Südkorea zogen die Notbremse, der dortige Leitindex rutschte um ein Prozent ab.

An den Börsen in China drückte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Volksrepublik auf die Stimmung. Der Shanghai Composite und der Leitindex in Hongkong verloren jeweils knapp ein Prozent. Die Ratingagentur S&P stufte die Bonitätsnote Chinas am Donnerstag auf «A+» von bislang «AA-» zurück und begründete dies damit, dass das Land zu zögerlich gegen die wachsende Verschuldung vorgehe.

(sda/mbü)

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